Sparzinsen Vergleich im Mai 2017

By | Mai 7, 2017

Der heutige Sonntag im Blick
Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen. Europa kurz vor der nächsten schicksalshaften Entscheidung. Alle sehen morgen, wenn die Wahlen anstehen, auf das französische Volk. Dass nun angeblich ein Hackerangriff auf Macrons Wahlkampfteam stattgefunden hat, macht die Sache nicht gerade einfacher. Umfragen sehen Macron mit teils mehr als 60 Prozent als ziemlich klaren Favorit, allerdings befinden sich noch viele Unentschlossene unter den Wählern. Einen negativen Einfluss auf die Sparzinsen Österreichs dürfte ein Sieg Macrons sicherlich nicht haben. Wie sich diese im Mai verhalten, soll der folgende Überblick geben.

Sparzinsen für täglich fällige Einlagen
Die Austrian Anadi Bank, wie sollte es auch anders sein, befindet sich weiter auf Platz 1. Unermüdlich gewährleistet sie ihren Kunden einen für aktuelle Nullzinsverhältnisse sehr attraktiven Zins von 1,11 Prozent. Zwar gilt dieser Aktionszinssatz für die ersten drei Monate lediglich, jedoch verändert er sich nach Ablauf nicht zum Schlechteren. Auch Bestandskunden freuen sich momentan über 1,11 Prozent. Dieser setzt sich zusammen aus dem Mindestbasiszinssatz von 0,01 Prozent sowie einem freiwilligem Bonuszinssatz. Und dieser liegt seit Monaten bei 1,10 Prozent. Chapeau!
Dadat glänzt mit immerhin einem Prozent, doch dieser gilt wirklich nur für die ersten vier Monate. Danach beträgt er für Bestandskunden 0,3 Prozent. Die Neukundenaktion ist mit maximal 75 000 Euro begrenzt, danach beträgt sie 250 000 Euro. Einmal jährlich ist ein kostenloser Kontoauszug möglich.
Mithilfe des Tagesgeldhopping profitieren Sie stets von den besten Zinsen und nehmen die Neukundenaktionen mit. Wechseln Sie dazu einfach die Bank, sobald Sie nicht mehr als Neukunde zählen. Der Vorteil: nach einer gewissen Zeit kann der Anleger wieder zur ursprünglichen Bank wechseln, da ehemalige Kunden nach einer gewissen Zeit, meistens sechs, zwölf oder 24 Monate, als Neukunden wieder gewertet werden.

Die Sparzinsen für gebundene Einlagen
Wir beginnen mit sechs Monaten. Die Big – Bank sticht mit sehr verbraucherfreundlichen Konditionen hervor. Ein Zinssatz von 0,8 Prozent sowie eine Mindesteinlage von 1000 Euro stehen auf der Vorteilsseite. Leicht unterhalb die Alior Bank aus Polen mit 0,75 Prozent. Die Hürde in Form von mindestens 10 000 Euro ist sehr hoch. Bei Beendigung erfolgt keine automatische Verlängerung.
Zwölf Monate werden angeführt von der französischen Credit Agricole mit 1,01 Prozent. Dabei sind Beträge von 5000 bis 500 000 Euro möglich. Es greift auch hier die Einlagensicherung in Höhe von 100 000 Euro. Die bereits bekannte Austrian Anadi Bank muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. 0,96 Prozent erhalten Sie ab 2500 Euro Anlagesumme. Die Maximaleinlage beträgt stattliche 500 000 Euro.
Bezüglich von 18 Monaten findet sich die Atlantico Europa wieder. Es gelten 0,95 Prozent ab einer Summe von 5000 Euro. Eine vorzeitige Kündigung ist jederzeit möglich. In diesem Falle erhalten Sie keinerlei angelaufene Zinsen. Die Big Bank taucht wieder auf, diesmal mit 0,9 Prozent, erneut ab 1000 Euro.

Der Moment kommt
Die Börsen steigen, die Aktien schießen durch die Decke, die Zinsen bleiben auf einem Nullniveau. Die Stimmen werden immer lauter, dass eine Zinswende in Europa stattfinden muss, da das viele billige Geld sonst zu einer neuen Finanzkrise führen könnte. Stecken Sie sich also Ihren Anlagehorizont bei Festgeldern nicht zu hoch. Nutzen Sie dagegen unbedingt das Tagesgeldangebot der Austrian Anadi, wer weiß wie lange dies noch so anlegerfreundlich ausfallen wird.

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