Die Zinsen im März 2016 im Vergleich

By | März 10, 2016

Mit Geld lässt sich Geld verdienen. Das stimmt aber nur, wenn man regelmäßig die angebotenen Zinssätze zahlreicher Banken vergleicht. Denn vor allem das täglich fällige Sparen unterliegt häufigen und recht großen Zinsschwankungen, weswegen ein Wechseln lohnenswert sein kann. Die Zinsen für den Monat März finden Sie hier.

Zinsen für täglich fälliges Sparen im März 2016
Beim täglich fälligen Sparen gilt der allgemeine Grundsatz, nach dem Filialbanken viel geringere Zinsen zahlen als Direktbanken, ganz besonders. Denn die Spanne liegt im März von 0 % Zinsen (Steiermärkische Sparkasse) bzw. 0,1 % Zinsen (Bank Burgenland, Hypo Steiermark, Sparkasse Amstetten) bis hin zu 1,3 % Zinsen bei der Hellobank. Diese geht damit als Zinssieger im März hervor. Hierfür wird allerdings eine Mindesteinlage von 2.500 € verlangt.

Wer diese nicht aufbringen kann, ist mit dem Tagesgeld von MoneYou besser dran. Denn auch hier gibt es mit 1,1 % recht hohe Zinsen. Der zweite Platz bei den Zinssätzen. Dicht hierhinter folgt Yapi Kredi mit 1 % Zinsen. Eine Mindesteinlage wird nicht verlangt. Um in den Genuss der 0,9 % Zinsen der Advanzia Bank zu gelangen, werden hingegen schon 5.000 € benötigt.

Die Filialbanken liegen im Vergleich hierzu sehr weit zurück. Die Volksbank in Wien und Bad Hall, die Schelhammer & Schattera Bank sowie die Raiffeisenbanken Tulln, Altenmark und Abtenau zahlen 0,3 % Zinsen und gehören damit zu den besten Filialbanken. Eine Mindesthöhe gibt es hier bei den Einlagen nicht.

Zinsen für fixe Laufzeiten (12 Monate)
Wer länger auf sein Geld verzichten kann, greift zu fixen Laufzeiten. Gebundene Einlagen von 12 Monaten (1 Jahr) bringen im März bis zu 1,6 % Zinsen. Atlantico Europa verlangt hierfür Einlagen von mindestens 5.000 € und die Alior Bank 10.000 €. Bei beiden erfolgt die Einlagensicherung, da es sich um ausländische Banken handelt, nicht nach österreichischem Recht. Aufgrund des europäischen Rechtsrahmen werden aber auch hier bis zu 100.000 € zu 100 % gesichert. Die österreichische Austrian Anadi Bank zahlt mit 1,3 % die höchsten Zinsen bei den heimischen Kreditinstituten. Den selben Zinssatz zahlen auch Moneyou sowie die Gruppe J&T Banka a.s., die allerdings eine Mindesteinlage von 10.000 € fordern. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten lassen sich also mehr Zinsen erreichen, als beim täglich fälligen Sparen.

Zinsen für langfristige Anlagen – 4 Jahre (48 Monate) und mehr
Wer sein Geld 4 Jahre bei der Credit Agricole hinterlegt, erhält 1,8 % Zinsen. Diese zahlt auch bei noch langfristigeren Anlagen den Höchstsatz von 2 %. Noch höhere Zinssätze sind derzeit nicht zu erreichen. Die österreichische Denizbank AG zahlt für die gleichen Konditionen 1,65 %.

Fazit des Zinsen Vergleichs im März 2016

Die Schere zwischen Filial- und Direktbank ist sehr groß. Bei Filalbanken sind derzeit beim täglich fälligen Sparen nicht mehr als 0,3 % Zinsen zu erwarten. Viele zahlen weniger (0,1 % oder sogar 0 %). Es lohnt sich also zu den Direktbanken zu greifen. Diese zahlen bis zu 1,3 % (Hellobank). Bei Anlagen bis zu 12 Monaten Laufzeit sind 1,6 % (Atlantico Europa oder Alio Bank) möglich. Außerdem zahlen ausländische Banken in der Regel höhere Zinsen als Banken aus Österreich.

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