Die Sparzinsen im Jänner 2012

By | Januar 12, 2012

Auch im Januar 2012 ist weiterhin von niedrigen Guthaben- bzw. Sparzinsen auszugehen.

Nachdem die Europäische Zentralbank mit reichlicher Liquidität die Geldmärkte versorgt, sind die Referenzzinsen am Kapitalmarkt so niedrig wie kaum zuvor. Selbst eine 4 jährige Anleihe erbringt gemäß dem Nachrichtendienst Bloomberg (Stand 10.1.2012) gerade einmal 0.54 Prozent Zinsen. Überraschend erbrachte die Emission von 1 jährigen Anleihen zum ersten Mal in der Geschichte einen negativen Zins – der Anleger zahlte demnach, damit der Staat sein (oder ihr) Geld leihen würde.

Auf diesem Hintergrund kann auch der normale Sparer keine attraktiven Renditen wie in der Vergangenheit erwarten.

Andererseits bieten viele Institute hohe Zinsen (zumeist bis zu einem bestimmten Höchstbetrag) die weit über den des Kapitalmarktes liegen. Hier kann der Privatanleger noch höhere Erträge erwarten als bei einer Anlage in einer Bundesanleihe. Dennoch sollte sich der Anleger zuvor darüber informieren, ob das gewählte Institut auch eine Einlagensicherung bietet. Die Einlagensicherung der Banken & Bankiers G.M.B.H. verweist auf einen Anlegerschutz bis 100.000 EUR pro natürlicher Person. Ebenso wird darauf verwiesen, dass jede österreichische Bank einer Einlagensicherung angeschlossen sein muss.

Wer außerhalb dieser gesicherten Anlagemöglichkeit weitere Alternativen mit höheren Zinsen sucht, kann die Anleihen anderer europäischer Staaten oder Unternehmen in Betracht ziehen. Dabei ist das Risiko der Insolvenz zu berücksichtigen.

Wem die Zinsen zu niedrig erscheinen, kann sich überlegen, ob die aktuellen Zinssätze sich nicht eher dazu eignen, um Sparanlagen aufzulösen und in Wohneigentum zu verwandeln. Denn so wie Sparzinsen nahe der Null-Markierung notieren, sind auch die Zinsen für die Eigenheimfinanzierung auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Zudem suchen viele

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