Der aktuelle Sparzinsen Vergleich im April 2017

Ein Lichtblick am Horizont
Trotz anziehender Inflation hält die EZB an ihrem Kurs fest. Im März beschloss sie, den Leitzins bei 0% zu belassen. Des Weiteren erhalten Banken, welche ihr Geld bei der EZB parken, weiterhin Strafzinsen von 0,4%. Während Ökonomen davon ausgehen, dass die erhöhte Inflationsrate im Februar als einmalige Sache gesehen werden sollte, werden erste Stimmen aus der Zentrale wach, dass eine Zinswende bald in Aussicht kommen könnte. Immerhin noch 60 Milliarden Euro pumpt die EZB weiter in die Märkte, um die Konjunktur anzukurbeln und die Teuerung anzuheizen. Dementsprechend zeigen sich keine gravierenden Änderungen bei den Sparzinsen in Österreich.

Sparzinsen für täglich fällige Einlagen
Die Austrian Anadi Bank lockt mit 1,11% ab dem ersten Cent. Wenn man bedenkt, dass nicht wenige Banken mittlerweile nur symbolische 0,01% liefern, ist dies ein kleines Highlight. Bereits seit längerer Zeit schon trotzt die Anadi Bank dem historischen Zinstief und wartet konstant mit den 1,11% auf. Auf Platz 2 DADAT mit immerhin 1,0%. Dieser gilt nur für Neukunden, der reguläre beträgt 0,3% bis zu einer Summe von 75 000 Euro. Auch die Santander Bank liegt noch weit über dem Durchschnitt. Für die ersten sechs Monate sind 0,9% garantiert, danach 0,5% bei einer monatlichen Verzinsung. Der Zinseszinseffekt kann sich hier also bei hohen Summen schnell bemerkbar machen.

Sparzinsen bei gebundenen Einlagen
Bei sechs Monaten offeriert die bereits erwähnte Santander 0,9% ab einer Anlagesumme von 2500 Euro. Die BigBank wartet zwar mit nur 0,8% auf, dafür bereits ab 1000 Euro. Beide Angebote sind ein Blick wert.
Auch im April kommen vermögende Kunden nicht an der Banca Sistema vorbei. Ab 50 000 Euro gibt es für zwölf Monate 1,2%. Die Atlantico Europa ist mit 5000 Euro für ein breiteres Publikum interessant und das bei immer noch attraktiven 1,1%.
Bezüglich eines Zeitraums von 18 Monaten erneut die Banca Sistema mit 1,3%. Merklich nun abgeschlagen erweist sich die Atlantico Europa als höchstens akzeptabel mit 0,95%.
Blicken wir auf 24 Monate hinaus, so sind es immerhin 1,5% von der Banca Sistema, jedoch stets erst ab 50 000 Euro Anlage. Gleichauf auf dem zweiten Platz nun die Atlantico Europa und ein neuer Gast in Form der Credit Agricole, beide 1,1% ab 5000 Euro.
Der Vollständigkeit halber sei noch auf drei Jahre verwiesen, was jedoch einen sehr langen Zeitraum darstellt. In einer solchen Zeit können die Marktzinsen schon einmal wieder steigen. Erneut die Banca Sistema mit 1,7%, danach die Atlantico Europa bei 1,25% und Credit Agricole mit 1,2%.

Investieren und abwarten
Der Verbraucher sollte die aktuell noch attraktiven Zinsen durchaus nutzen. Die Austrian Anadi Bank lässt sich von den Zinssenkungen der anderen Banken nicht beeindrucken, daher bezüglich Tagesgeld eine große Empfehlung. Bei längeren Anlagen ist für vermögende Kunden ganz klar die Banca Sistema die Alternative, für den Normalsparer lohnt sich ein Blick auf die Atlantico Europa. Es sollte jedoch stets ein Teil des Vermögens griffbereit liegen, für den Fall, dass der Leitzins doch angehoben wird und darauf entsprechend reagiert werden kann.

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