Sparzinsen Vergleich

Mit dem Sparzinsen Vergleich sichern Sie sich das Wissen, welche Bank im Moment die höchsten Sparzinsen bezahlt und mit diesem Wissen können Sie stets zu dem für Sie besten Anbieter wechseln oder mit Ihrer Hausbank verhandeln, denn wir alle haben nichts zu verschenken und schon gar nicht bei den Sparzinsen. Ein Vergleich ist schnell gemacht und unverbindlich. Wählen Sie jenen Zeitraum aus für den Sie sich interessieren und Sie erhalten auf einfache und unkomplizierte Art und Weise die Banken, übersichtlich gelistet. Legen Sie nun los:

Die Sparzinsen für:

 

Wie steht es eigentlich bei Ihnen ums Sparen? Vergleichen Sie regelmäßig die höchsten Angebote oder sind Sie bereits müde und vergleichen nicht mehr?
Die Faustregel die meistens Gültigkeit hat ist, dass je länger Sie Ihr Erspartes binden, desto höher sind auch die Zinsen. Im Moment ist es im Vergleich so, dass Sie sich erst ab einer Bindung von 24 Monaten und mehr über deutlich höhere Sparzinsen freuen dürfen. Bei den Bindungen darunter ist der Zinsunterschied lediglich minimal.

Hier die höchsten Sparzinsen für täglich fälliges Sparen, die Top 5



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Im Oktober 2017 gibt es ein Neukundenangebot der Kommunalkredit Invest, mit satten 1,11 % Zinsen für Neukunden für die ersten 4 Monate. Das kann sich sehen lassen. Nach diesem Einführungsangebot gibt es danach 0,51 % an Zinsen. Dieses Angebot gilt jedoch nur für Veranlagungen über 10.000 Euro. Dahinter folgt die DADAT mit ihrem Neukundenangebot, welches nun von 3 wieder auf 4 Monate erhöht wurde. Dort gibt es 1,00 % für 4 Monate. Danach kommt das erste, dauerhafte Angebot. Die Addiko Bank. Diese hat die Nase im Sparzinsen Vergleich am weitesten vorne, wenn man die dauerhaften Angebote ansieht, denn sie bietet 0,90 % ihren Kunden und Interessierten an (sie unterscheidet hier nicht zwischen Neu- und Bestandskunden). Das ab dem ersten Euro und bis maximal 500.000 Euro. Dahinter folgt die niederländische Moneyou Bank, welche aber 0,2 Prozentpunkte hinten liegt. Außerdem sind hier die Kapitalertragsteuer für die erhaltenen Zinsen selbst über eine Einkommensteuererklärung abzuführen. An dritter Stelle findet sich die österreichische Anadi Bank und die Renault Bank direkt. Beide bieten 0,60 % auf ihr online Sparkonto. Die Abfuhr der Kapitalertragsteuer erfolgt bei beiden automatisch, jedoch gibt es bei der Renault Bank direkt die französische Einlagensicherung, während bei der Anadi Bank die österreichische Einlagensicherung gilt. Achja, die Kommunalkredit und die DADAT unterliegen natürlich der österreichischen Einlagensicherung und die Kapitalertragsteuer wird automatisch abgezogen.

Sparbuch oder Sparkonto

Der Klassiker ist beim Sparen das Sparbuch, welches eine Urkunde ist, die eine Forderung des Inhabers verbrieft. Diese Forderung besteht gegenüber der Bank und das Sparbuch ist eines der sichersten Veranlagungsprodukte. Das Sparkonto ist hingegen ein Konto, welches zum Ansparen dient. Der Ertrag beim Sparen hängt von der Höhe des Zinssatzes ab, welcher mit der Bank vereinbart wird. Der Zinssatz der für das Sparbuch oder Sparkonto vereinbart wird sind Bruttozinsen. Von diesen Zinsen kommt noch die Kapitalertragsteuer weg, welche sich im Moment bei 25 % befindet und das Ergebnis sind sodann die Nettozinsen.

Sparbücher und Sparkonten besitzen aber auch Risiken, obwohl sie als sichere Anlage für sein Erspartes gelten. Die Risiken bestehen aus

  • Insolvenzrisiko und
  • Zinsänderungsrisiko

Das Insolvenzrisiko der Bank heißt nichts anderes, dass die Bank in Konkurs gehen kann und die Forderung nicht mehr begleichen kann. Hier soll die Einlagensicherung Abhilfe verschaffen die es in jedem Land der EU gibt. Für Einzelausfälle wird die Einlagensicherung sicherlich ein gutes Mittel sein für ein gutes Gefühl, gibt es hingegen größere Ausfälle von mehreren Banken, so kann die Einlagensicherung wohl nicht mehr alles schaffen.

Neben dem Insolvenzrisiko gibt es auch noch ein deutlich kleineres Risiko, nämlich das Zinsänderungsrisiko. Wenn sich die Leitzinsen verändern und Sie haben Ihr Erspartes gebunden, so werden Sie nicht vom Anstieg der Zinsen profitieren, sondern Sie haben weiter über die gesamte Laufzeit ihre niedrigeren Zinsen. Dies gilt natürlich auch in die andere Richtung, was dann für Sie von Vorteil ist. Sinken die Leitzinsen und zeigt sich das bald auch bei den sinkenden Sparzinsen, so haben Sie einen Vorteil, wenn Sie sich zuvor Ihren Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit fixiert haben. Überlegen Sie daher einen Teil Ihres Ersparten langfristiger anzulegen, sofern dies für Sie interessant sein könnte.

Österreicher sparen immer mehr, Interesse lässt aber nach

Wenn es ums Sparen geht, so legt der Österreicher sein Erspartes sehr gerne in Bargeld, täglich fällige Einlagen und sonstige, gebundene Einlagen an. Das sind jene Formen mit denen er besonders gerne spart und die es ihm angetan hat. Wie viel aber von seinem Einkommen kann er eigentlich zur Seite legen? Diese Frage beantwortet die Sparquote, welche von der Nationalbank immer wieder erhoben wird. Wir Österreicher haben im Vergleich zur EU eine hohe Sparquote, dennoch ist sie im Vergleich zu früher stark gesunken und erst jetzt erholt sie sich wieder leicht. Die Sparquote sagt aus wie viel wir Österreicher vom jährlichen Einkommen auch tatsächlich zur Seite legen um zu sparen. Die absoluten Beträge werden in Prozent dann umgerechnet und lassen sich aus dem Chart und dessen Entwicklung ablesen.

Unterm Strich heißt das, dass jeder Österreicher im Moment ca. 1.500 Euro im Jahr zur Seite legt, dies ist seine Sparquote bzw. in Prozent ausgedrückt 8,2 %.

Brutto oder netto Sparquote?

Spricht man von der Sparquote so errechnet sich die Sparquote aus dem Quotienten von Sparen und dem verfügbarem Einkommen (einschließlich Veränderung betrieblicher Versorgungsansprüche). Dabei gibt es 2 verschiedene Sparquoten, die netto und die brutto Sparquote. Bei der netto Sparquote sind die Abschreibungen im Selbstständigeneinkommen/Betriebsüberschuss (und damit im verfügbaren Einkommen und im Sparen) berücksichtigt sind oder nicht. Um die Sparquote mit der Sparquote anderer EU-Länder vergleichen zu können, sollte man sich an der netto Sparquote orientieren.

Vergleichen Sie?

Wie sieht es denn bei Ihnen aus, vergleichen Sie regelmäßig über Vergleiche, wo es die höchsten Zinsen gibt?

Sparzinsen Entwicklung

Das Bauchgefühl verrät es einen ja doch, dass sich die Sparzinsen in den letzten Jahren drastisch verringert haben, aber wie kann man dieses Gefühl auch in Zahlen bzw. noch besser, in einer Grafik zeigen? Die Österreichische Nationalbank führt seit über 20 Jahren Aufzeichnungen und informiert monatlich darüber, wie sich die Sparzinsen über die verschiedenen Laufzeiten in Österreich entwickeln. Berücksichtigt sind in dieser Statistik alle Banken aus Österreich, nicht berücksichtigt sind jene Banken die aus dem Ausland ihre Angebote auch in Österreich platzieren. War dies in der Vergangenheit kaum der Fall, haben diese Angebote in den letzten Jahren deutlich zugenommen und erfreuen uns Österreicher mit höheren Sparzinsen. Auch wenn die Aussagekraft der Statistik ein wenig darunter leidet, so kann man dennoch sehr schön aus dem folgenden Chart die Entwicklung der Sparzinsen in Österreich ablesen.

Sparzinsen Entwicklung bis 2000

In den Aufzeichungen die uns vorliegen war die Zeit von 1995 bis Anfang 1999 davon gezeichnet, dass die durchschnittlichen Sparzinsen über alle Laufzeiten gesunken sind von anfänglich fast 5 % auf rund bis zu 3 %. Danach gings aber rasch wieder bergauf und je näher wir uns dem Jahr 2000 näher, desto höher wurden die Sparzinsen wieder.

Sparzinsen Entwicklung 2000 bis 2005

Stiegen die Sparzinsen im Jahr 2000, so gings ab Ende 2000 bald darauf wieder nach unten. Der Abstieg war aber mehr als sanft und bis ins Jahr 2002 tat sich nicht viel bei den Sparzinsen, danach ging es aber erneut runter bis ins Jahr 2003 und ab 2003 sehen wir im Chart eine Seitwärtsbewegung bei den Sparzinsen. Diese Seitwärtsbewegung endete dann erst wieder im Jahr 2005

Sparzinsen Entwicklung 2005 bis 2010

Viele können sich noch erinnern an diesen Zeitraum. Damals stiegen die Sparzinsen in einem immensen Tempo an und kamen in immer neue Höhen, Sparen machte damals so richtig Spaß, denn so hohe Zinsen gab es schon lange nicht mehr. Heute wissen wir jedoch, dass das der Anfang vom Ende war und alles einen Höhepunkt in den Jahren 2007 und 2008 fand. Werfen Sie einen Blick auf den Chart und Sie sehen dort etwas sehr erstaunliches. Im Normalfall gab es für kürzere Bindefristen auch niedrigere Zinsen, hier jedoch gab es auch Zeitpunkte in denen höhere Zinsen bezahlt wurden, wenn Sie Ihr Geld kurzfristig der Bank leihen. Der Grund war das große Misstrauen gegenüber den Banken und es machte den Eindruck, als ob alles den Bach runtergehen würde. Aber auch diese Blase wurde überstanden und was danach folgte war ein Sinkflug der Sparzinsen in Niederungen die wir kaum für möglich gehalten haben.

Sparzinsen Entwicklung 2010 bis 2015

Wir haben die Niederungen der Sparzinsen erreicht und dachten, es geht nicht mehr tiefer, was sich auch zeigte, denn die Sparzinsen kletterten wieder leicht nach oben bis ins Jahr 2012. Hier waren wir wieder in einem Bereich von 1,5 bis 2,5 % Zinsen für die unterschiedlichsten Laufzeiten. Gehen die Zinsen wieder nach oben? Nein ist die Antwort, denn seit dem Jahr 2012 gehen die Zinsen weiter nach unten und wir näheren uns der Nulllinie.

Sparzinsen Entwicklung 2015 bis heute

Auch wenn es heißt, dass die Sparzinsen wieder steigen werden, so gibt es außer der Hoffnung aktuell nicht viele gute Gründe, warum dies tatsächlich der Fall sein sollte. Die Sparzinsen entwickeln sich seit dem Jahr 2015 weiter nach unten und mittlerweile sieht alls nach einer Seitwärtsbewegung aus, wobei diese leicht nach unten zeigt. Selbst für den Fall, dass man sein Erspartes binden möchte, so erhält man auch hier nicht wesentlich höhere Sparzinsen. Erst ab einer Bindefrist von 2 Jahren und mehr ist es möglich leicht höhere Sparzinsen zu erhalten wie der Verlauf der Entwicklung des Charts zeigt. Der Leitzins der EZB ist seit vielen Monaten unverändert und auch wenn es immer wieder Mutmaßungen gibt, dass die EZB den Leitzins anheben könne, so ist dies bislang nicht geschehen.

Einlagensicherung

In den verschiedenen Sparzinsen Vergleichen über die unterschiedlichsten Laufzeiten finden Sie neben dem jeweiligen Zinssatz der Bank auch noch die Mindest-Sparsumme (also jener Betrag, welcher mindestens veranlagt werden muss). Alle gelisteten Banken unterliegen einer Einlagensicherung der EU, welche Einlagensicherung es dann im Detail ist, finden Sie am Ende des Vergleichs, denn dort sind für jene Banken die außerhalb Österreichs beheimatet sind und eine andere EU-Einlagensicherung verwenden, gelistet. Im Zinsvergleich finden Sie neben Angeboten aus Österreich auch Angebote von Banken, welche einer anderen EU-Einlagensicherung unterliegen.

Legende:

Österreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 für private Einzelpersonen (Sparkassen, Raiffeisenbanken, Volksbanken, Hypobanken und andere Banken aus Österreich)
Deutschland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. ING-DiBa, VR-Bank)
Estland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Estland)
Niederlande: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. MoneYou, Amsterdam Trade Bank, Yapi Kredi)
Luxemburg: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Advanzia Bank)
Frankreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Renault Bank direkt, Crédit Agricole)
Tschechien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. J&T Banka)
Portugal: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Altantico Europa)
Polen: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Alior Bank)
Großbritannien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. FirstSave Bank)
Italien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Banca Sistema)
Anleihen Bei Unternehmens- als auch Bundesanleihen gibt es keine Einlagensicherung, sondern es haftet lediglich der Ausgeber der Anleihe. Bei einer Unternehmensanleihe als NUR das Unternehmen selbst. Die im Regelfall hörheren Zinsen bedeuten auch ein hörheres Risiko!

Mehr über die Einlagensicherungen in EU auf Wikipedia.

Wie der Sparzinsen Vergleich funktioniert, wer verglichen wird und wie Sie auf Fehler aufmerksam machen können, erfahren Sie im Beitrag über die Transparenz dieser Seite.

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