Sparzinsen Vergleich

Mehr als 10 Jahre: Sparzinsen-Vergleich.at, der Sparzinsen Vergleich für Österreich. Inländische und ausländische Angebote für das Herz der Sparer!

Sparzinsen-Vergleich.at zeigt die besten Angebote in- und ausländischer Banken und bietet Ihnen einen Auszug aus der heimischen Zinslandschaft und historische Daten und Statistiken zur Entwicklung der Sparzinsen in Österreich. Wir Österreicher sind Meister des Sparens und das Sparbuch und online Sparkonto sind die beliebteste Art zu Sparen. Auch wenn die Zinsen im Moment auf niedrigen Niveau sind, lohnt es sich dennoch ein paar Prozente an Zinsen zu erwirtschaften, denn wenige Prozente sind besser als null Prozente! Online Sparen geht einfach, rasch und unkompliziert. Einmal eröffnet, ist das Ersparte dort rasch angelegt.

Beste Sparzinsen

Die Top 5 Angebote zum Sparen mit den höchsten Zinsen für täglich fällige Fälligkeit:

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Die letzten Wochen gab es kaum Veränderungen bei den Sparzinsen und wenn doch, dann ging es leicht nach unten. Die Spitzenpositionen werden von den selben Banken bekleidet, wie die letzten Monate zuvor. Keine großartigen Verschiebungen, keine neuen Banken am Markt, die mit hohen Zinsen Neukunden suchen. Schade für uns Sparer.

Ganz oben im Sparzinsen Vergleich stehen weiter die Aktionen für Neukunden der diversen Banken. Die Santander Consumer Bank steht hier ganz oben mit 1,40 % Zinsen für 4 Monate, danach noch immer 0,40 %. Ein gutes Angebot für Santander Neukunden.

Dahinter folgt die DADAT, welche nun nachgelassen hat. Mitte September senkte sie bereits den Aktionszeitraum von 4 auf 3 Monate und nun senkte sie die Sparzinsen für Neukunden von 1,40 auf 1,20 %. Plus einem Maximalbetrag von 75.000 Euro und einen Bestandskundenzins von 0,10 % macht das Angebot der DADAT wohl alles andere als attraktiv.

Dahinter findet sich gleich das Angebot der Kärntner Anadi Bank, ebenso leider nur ein Neukundenangebot. Die Zinsen von 1,01 % gelten für 3 Monate und danach der Bestandskundenzins in der Höhe von aktuell 0,40 %. Bei der Anadi Bank gibt es keine Grenze nach oben oder unten, wie viel am online Sparkonto liegen darf.

Die Renault Bank direkt folgt an vierter Stelle bzw. ist das erste Angebot mit einem Zins der für Neu- und Bestandskunden gleich ist. Die Autobank bietet 0,50 % an Sparzinsen.

Dann findet sich in der Reihenfolge des Vergleichs die Anadi Bank aus Kärnten mit ihrem Zins für Bestandskunden in der Höhe von 0,40 %. Ebenso 0,40 % Zinsen bieten die Santander und die Wiener Addiko Bank. Alle Angebote sind steuereinfach handzuhaben, was bedeutet, dass sich das Institut darum kümmert, dass die Kapitalertragsteuer abgeführt wird. Für den Sparer daher eine bequeme Sache.

Vergleichen Sie daher die verschiedenen Angebote der Sparzinsen und sichern Sie sich das für Sie günstigste Angebot – legen Sie nun los mit dem Vergleich:

Die Sparzinsen für:

Wie steht es eigentlich bei Ihnen ums Sparen? Vergleichen Sie regelmäßig die höchsten Angebote oder sind Sie bereits müde und vergleichen nicht mehr?
Die Faustregel die meistens Gültigkeit hat ist, dass je länger Sie Ihr Erspartes binden, desto höher sind auch die Zinsen. Im Moment ist es im Vergleich so, dass Sie sich erst ab einer Bindung von 24 Monaten und mehr über deutlich höhere Sparzinsen freuen dürfen. Bei den Bindungen darunter ist der Zinsunterschied lediglich minimal.

Vergleichen Sie Sparzinsen?

Wie sieht es denn bei Ihnen aus, vergleichen Sie regelmäßig über Vergleiche, wo es die höchsten Zinsen gibt?

Österreicher sparen immer mehr, Interesse lässt aber nach

Wenn es ums Sparen geht, so legt der Österreicher sein Erspartes sehr gerne in Bargeld, täglich fällige Einlagen und sonstige, gebundene Einlagen an. Das sind jene Formen mit denen er besonders gerne spart und die es ihm angetan hat. Wie viel aber von seinem Einkommen kann er eigentlich zur Seite legen? Diese Frage beantwortet die Sparquote, welche von der Nationalbank immer wieder erhoben wird. Wir Österreicher haben im Vergleich zur EU eine hohe Sparquote, dennoch ist sie im Vergleich zu früher stark gesunken und erst jetzt erholt sie sich wieder leicht. Die Sparquote sagt aus wie viel wir Österreicher vom jährlichen Einkommen auch tatsächlich zur Seite legen um zu sparen. Die absoluten Beträge werden in Prozent dann umgerechnet und lassen sich aus dem Chart und dessen Entwicklung ablesen.

Wir Österreicher sind Spar-Europameister, denn wir haben eine der höchsten Sparquoten und in den letzten Monaten steigt diese wieder auf ein gewohntes Niveau, denn Mitte der 00er Jahre war die netto Sparquote bei über 10 % im Regelfall. Nun ist sie in den letzten Jahren gefallen – sicherlich bedingt durch die Niedrigzinsphase – und jetzt steigt sie wieder langsam an und liegt derzeit bei knapp 8 %. Unterm Strich heißt das, dass jeder Österreicher im Moment ca. 1.500 Euro im Jahr zur Seite legt, dies ist seine Sparquote bzw. in Prozent ausgedrückt 8,2 %.

Die österreichischen Haushalte sparten im Jahr 2018 laut Statistik Austria 7,5% ihres verfügbaren Einkommens. Damit sank die Sparquote der privaten Haushalte nach einem Anstieg im Jahr 2017 (6,8%) wieder auf das verhältnismäßig niedrige Niveau der Vorjahre , wie die vierteljährlichen Berechnungen zu den volkswirtschaftlichen Sektorkonten zeigen.

Brutto oder netto Sparquote?

Spricht man von der Sparquote so errechnet sich die Sparquote aus dem Quotienten von Sparen und dem verfügbarem Einkommen (einschließlich Veränderung betrieblicher Versorgungsansprüche). Dabei gibt es 2 verschiedene Sparquoten, die netto und die brutto Sparquote. Bei der netto Sparquote sind die Abschreibungen im Selbstständigeneinkommen/Betriebsüberschuss (und damit im verfügbaren Einkommen und im Sparen) berücksichtigt sind oder nicht. Um die Sparquote mit der Sparquote anderer EU-Länder vergleichen zu können, sollte man sich an der netto Sparquote orientieren.

Sparzinsen Entwicklung

Das Bauchgefühl verrät es einen ja doch, dass sich die Sparzinsen in den letzten Jahren drastisch verringert haben, aber wie kann man dieses Gefühl auch in Zahlen bzw. noch besser, in einer Grafik zeigen? Die Österreichische Nationalbank führt seit über 20 Jahren Aufzeichnungen und informiert monatlich darüber, wie sich die Sparzinsen über die verschiedenen Laufzeiten in Österreich entwickeln. Berücksichtigt sind in dieser Statistik alle Banken aus Österreich, nicht berücksichtigt sind jene Banken die aus dem Ausland ihre Angebote auch in Österreich platzieren. War dies in der Vergangenheit kaum der Fall, haben diese Angebote in den letzten Jahren deutlich zugenommen und erfreuen uns Österreicher mit höheren Sparzinsen. Auch wenn die Aussagekraft der Statistik ein wenig darunter leidet, so kann man dennoch sehr schön aus dem folgenden Chart die Entwicklung der Sparzinsen in Österreich ablesen.

Sparzinsen Entwicklung bis 2000

In den Aufzeichungen die uns vorliegen war die Zeit von 1995 bis Anfang 1999 davon gezeichnet, dass die durchschnittlichen Sparzinsen über alle Laufzeiten gesunken sind von anfänglich fast 5 % auf rund bis zu 3 %. Danach gings aber rasch wieder bergauf und je näher wir uns dem Jahr 2000 näher, desto höher wurden die Sparzinsen wieder.

Sparzinsen Entwicklung 2000 bis 2005

Stiegen die Sparzinsen im Jahr 2000, so gings ab Ende 2000 bald darauf wieder nach unten. Der Abstieg war aber mehr als sanft und bis ins Jahr 2002 tat sich nicht viel bei den Sparzinsen, danach ging es aber erneut runter bis ins Jahr 2003 und ab 2003 sehen wir im Chart eine Seitwärtsbewegung bei den Sparzinsen. Diese Seitwärtsbewegung endete dann erst wieder im Jahr 2005

Sparzinsen Entwicklung 2005 bis 2010

Viele können sich noch erinnern an diesen Zeitraum. Damals stiegen die Sparzinsen in einem immensen Tempo an und kamen in immer neue Höhen, Sparen machte damals so richtig Spaß, denn so hohe Zinsen gab es schon lange nicht mehr. Heute wissen wir jedoch, dass das der Anfang vom Ende war und alles einen Höhepunkt in den Jahren 2007 und 2008 fand. Werfen Sie einen Blick auf den Chart und Sie sehen dort etwas sehr erstaunliches. Im Normalfall gab es für kürzere Bindefristen auch niedrigere Zinsen, hier jedoch gab es auch Zeitpunkte in denen höhere Zinsen bezahlt wurden, wenn Sie Ihr Geld kurzfristig der Bank leihen. Der Grund war das große Misstrauen gegenüber den Banken und es machte den Eindruck, als ob alles den Bach runtergehen würde. Aber auch diese Blase wurde überstanden und was danach folgte war ein Sinkflug der Sparzinsen in Niederungen die wir kaum für möglich gehalten haben.

Sparzinsen Entwicklung 2010 bis 2015

Wir haben die Niederungen der Sparzinsen erreicht und dachten, es geht nicht mehr tiefer, was sich auch zeigte, denn die Sparzinsen kletterten wieder leicht nach oben bis ins Jahr 2012. Hier waren wir wieder in einem Bereich von 1,5 bis 2,5 % Zinsen für die unterschiedlichsten Laufzeiten. Gehen die Zinsen wieder nach oben? Nein ist die Antwort, denn seit dem Jahr 2012 gehen die Zinsen weiter nach unten und wir näheren uns der Nulllinie.

Sparzinsen Entwicklung 2015 bis heute

Auch wenn es heißt, dass die Sparzinsen wieder steigen werden, so gibt es außer der Hoffnung aktuell nicht viele gute Gründe, warum dies tatsächlich der Fall sein sollte. Die Sparzinsen entwickeln sich seit dem Jahr 2015 weiter nach unten und mittlerweile sieht alls nach einer Seitwärtsbewegung aus, wobei diese leicht nach unten zeigt. Selbst für den Fall, dass man sein Erspartes binden möchte, so erhält man auch hier nicht wesentlich höhere Sparzinsen. Erst ab einer Bindefrist von 2 Jahren und mehr ist es möglich leicht höhere Sparzinsen zu erhalten wie der Verlauf der Entwicklung des Charts zeigt. Der Leitzins der EZB ist seit vielen Monaten unverändert und auch wenn es immer wieder Mutmaßungen gibt, dass die EZB den Leitzins anheben könne, so ist dies bislang nicht geschehen. Die Entwicklung der Sparzinsen zeigt, dass diese in den letzten Monaten weiterhin gesunken sind und es hier zu keiner großartigen Veränderung kommen wird in den nächsten Monaten. Stellen Sie sich daher weiter auf magere Sparzinsen 2018 und vermutlich sogar 2019 ein. Das erste Halbjahr 2018 zeigte bei den Sparzinsen in der Entwicklung weiter leicht nach unten und für die zweite Jahreshälfte 2018 sieht es nicht viel besser aus. Das Jahr 2019 startet mit weiterhin niedrigen Sparzinsen und frühestens Ende 2019 meinen Experten, könnten die Sparzinsen wieder leicht steigen. Hätti-wari, allseits bekannt in Österreich, daher nicht zu viel erwarten, dass die Sparzinsen demnächst wieder ansteigen. Ende Jänner wird schon nicht mehr von Ende 2019 gesprochen, wo es höhere Zinsen geben könnte, sondern von 2020. Die ersten beiden Monate des Jahres 2019 zeigen schon einmal sehr gut, dass es vielmehr nach unten geht und einzig und alleine das eine oder andere Neukundenangebot mit hohen Zinsen lockt. Grundsätzlich geht es nach unten bei den Zinsen. Wann steigen nun also die Zinsen wieder? Vielleicht am St. Nimmerleinstag.  Richten Sie sich weiterhin auf niedrige Zinsen ein! Mitte Juni 2019 sieht es nun so aus, als ob es tatsächlich eher nochmals nach unten geht. Die Leitzinsen könnten sogar nochmals sinken. Für Sparer bedeutet dies nichts gutes, denn noch niedrigere Zinsen drohen, während die Inflationsrate stabil bei ca. 1,5 bis 2 % bleibt.

Einlagensicherung

In den verschiedenen Sparzinsen Vergleichen über die unterschiedlichsten Laufzeiten finden Sie neben dem jeweiligen Zinssatz der Bank auch noch die Mindest-Sparsumme (also jener Betrag, welcher mindestens veranlagt werden muss). Alle gelisteten Banken unterliegen einer Einlagensicherung der EU, welche Einlagensicherung es dann im Detail ist, finden Sie am Ende des Vergleichs, denn dort sind für jene Banken die außerhalb Österreichs beheimatet sind und eine andere EU-Einlagensicherung verwenden, gelistet. Im Zinsvergleich finden Sie neben Angeboten aus Österreich auch Angebote von Banken, welche einer anderen EU-Einlagensicherung unterliegen.

Legende:

Österreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 für private Einzelpersonen (Sparkassen, Raiffeisenbanken, Volksbanken, Hypobanken und andere Banken aus Österreich)
Deutschland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. ING, DKB, VR-Bank)
Estland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Estland)
Niederlande: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. MoneYou, Amsterdam Trade Bank, Yapi Kredi)
Luxemburg: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Advanzia Bank)
Frankreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Renault Bank direkt, Crédit Agricole)
Tschechien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. J&T Banka)
Portugal: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Altantico Europa)
Polen: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Alior Bank)
Großbritannien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. FirstSave Bank)
Italien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Banca Sistema)
Anleihen Bei Unternehmens- als auch Bundesanleihen gibt es keine Einlagensicherung, sondern es haftet lediglich der Ausgeber der Anleihe. Bei einer Unternehmensanleihe als NUR das Unternehmen selbst. Die im Regelfall hörheren Zinsen bedeuten auch ein hörheres Risiko!

Mehr über die Einlagensicherungen in EU auf Wikipedia.

Wie der Sparzinsen Vergleich funktioniert, wer verglichen wird und wie Sie auf Fehler aufmerksam machen können, erfahren Sie im Beitrag über die Transparenz dieser Seite.

One thought on “Sparzinsen Vergleich

  1. Harry S

    Dass die DADAT mit 1,250 – nur für 4 Monate! – ganz vorne gereiht wird, ist Irreführung! Nach 4 Monaten dann nur mehr lächerliche 0,15 %. Das kann sich wohl nicht ausgehen für der ersten Platz!

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