Sparzinsen Vergleich

Wer hat die höchsten Sparzinsen im Land? Sparzinsen-Vergleich.at zeigt Ihnen die Angebote der verschiedensten Banken und bietet Ihnen einen Auszug aus der heimischen Zinslandschaft und historische Daten und Statistiken zur Entwicklung der Sparzinsen in Österreich. Wir Österreicher sind Sparmeister und das Sparbuch, bzw. die aktuell modernere Form, das online Sparkonto sind die beliebteste Art zu Sparen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, regelmäßig die Sparzinsen zu vergleichen, denn mit einem Zinsen Vergleich läuft man sicher, dass man die vorteilhaftesten Angebote nutzen kann und so die höchsten Zinsen erhält. Auch wenn die Inflationsrate im Moment deutlich höher ist als die höchsten Sparzinsen und so unterm Strich eine Entwertung des Gesparten stattfindet, wäre diese Entwertung noch höher, wenn man sich nicht die besten Sparzinsen sichert.

Vergleichen Sie die Sparzinsen?

Wie sieht es denn bei Ihnen aus, vergleichen Sie regelmäßig über Vergleiche, wo es die höchsten Zinsen gibt?

Hier die höchsten Sparzinsen für täglich fälliges Sparen, die Top 5:

Weitere Angebote ansehen – alle Sparzinsen vergleichen »

Hohe Sparzinsen im August 2018 sind natürlich auch weiterhin Mangelware, abgesehen von Lockangeboten für Neukunden. Ganz oben im Vergleich finden sich eben diese Neukundenangebote, 2 sind es im Moment an der Zahl. Das höchste Gebot hat die Santander Consumer Bank mit einem Aktionszins für Neukunden in der Höhe von 1,20 % für 4 Monate. Die DADAT hat bei ihrem Angebot die zeitliche Einschränkung von 4 Monaten und einem Maximalbetrag von 50.000 Euro. Minimalbetrag gibt es hier aber keinen. Im Juni war der DADAT Zins noch bei 1,00 % nun aber mit Juli wieder auf die altbekannten 1,11 %. Wer länger höhere Sparzinsen haben möchte, der sollte sich eher an die Santander Bank halten. Diese bietet nach den 4 Monaten der Neukundenphase im Moment 0,50 % an.

Die Kommunalkredit Austria hat im Moment den höchsten Sparzins für Bestandskunden mit 0,51 % (Mindesteinlage 10.000 Euro). Gleich dahinter folgt die Advanzia aus Luxemburg und die Santander Bank mit 0,50 % und die Renault Bank direkt. Die Abfuhr der Kapitalertragsteuer bei der Advanzia Bank erfolgt leider nicht automatisch und so müssen sich Sparer selbst um die Abfuhr der Steuern für deren Kapitelerträge kümmern. Auch bei der Moneyou, welche 0,45 % bietet, ist es so, dass die Kapitalertragsteuer nicht von der Bank abgeführt wird, sondern sich der Sparer selbst um die korrekte Abführung der Steuerschuld kümmern muss.

Vergleichen Sie daher die verschiedenen Angebote der Sparzinsen und sichern Sie sich das für Sie günstigste Angebot – legen Sie nun los mit dem Vergleich:

Die Sparzinsen für:

 

Wie steht es eigentlich bei Ihnen ums Sparen? Vergleichen Sie regelmäßig die höchsten Angebote oder sind Sie bereits müde und vergleichen nicht mehr?
Die Faustregel die meistens Gültigkeit hat ist, dass je länger Sie Ihr Erspartes binden, desto höher sind auch die Zinsen. Im Moment ist es im Vergleich so, dass Sie sich erst ab einer Bindung von 24 Monaten und mehr über deutlich höhere Sparzinsen freuen dürfen. Bei den Bindungen darunter ist der Zinsunterschied lediglich minimal.

Österreicher sparen immer mehr, Interesse lässt aber nach

Wenn es ums Sparen geht, so legt der Österreicher sein Erspartes sehr gerne in Bargeld, täglich fällige Einlagen und sonstige, gebundene Einlagen an. Das sind jene Formen mit denen er besonders gerne spart und die es ihm angetan hat. Wie viel aber von seinem Einkommen kann er eigentlich zur Seite legen? Diese Frage beantwortet die Sparquote, welche von der Nationalbank immer wieder erhoben wird. Wir Österreicher haben im Vergleich zur EU eine hohe Sparquote, dennoch ist sie im Vergleich zu früher stark gesunken und erst jetzt erholt sie sich wieder leicht. Die Sparquote sagt aus wie viel wir Österreicher vom jährlichen Einkommen auch tatsächlich zur Seite legen um zu sparen. Die absoluten Beträge werden in Prozent dann umgerechnet und lassen sich aus dem Chart und dessen Entwicklung ablesen.

Unterm Strich heißt das, dass jeder Österreicher im Moment ca. 1.500 Euro im Jahr zur Seite legt, dies ist seine Sparquote bzw. in Prozent ausgedrückt 8,2 %. Wie man am Chart sieht, ist die Sparquote der Österreicher aber ordentlich am sinken in den letzten Jahren. Verglichen mit anderen Staaten in der EU ist Österreich aber noch immer ein Spar-Europameister.

Die österreichischen Haushalte sparten im Jahr 2017 laut Statistik Austria 6,4% ihres verfügbaren Einkommens. Damit sank die Sparquote der privaten Haushalte nach einem Anstieg im Jahr 2016 (7,9%) wieder auf das verhältnismäßig niedrige Niveau der Vorjahre (2013: 7,1%, 2014: 6,8%; 2015: 6,9%), wie die vierteljährlichen Berechnungen zu den volkswirtschaftlichen Sektorkonten zeigen.

Sparen ist im Wesentlichen jener Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht für den Konsum verwendet wird. Von diesen beiden Elementen zeigte der bis zum Vorjahr stagnierende private Konsum 2017 nicht nur nominell (+3,5%), sondern auch real (+1,4%) wieder einen deutlichen Anstieg. Auch das verfügbare Einkommen stieg nominell um 1,7%.

Brutto oder netto Sparquote?

Spricht man von der Sparquote so errechnet sich die Sparquote aus dem Quotienten von Sparen und dem verfügbarem Einkommen (einschließlich Veränderung betrieblicher Versorgungsansprüche). Dabei gibt es 2 verschiedene Sparquoten, die netto und die brutto Sparquote. Bei der netto Sparquote sind die Abschreibungen im Selbstständigeneinkommen/Betriebsüberschuss (und damit im verfügbaren Einkommen und im Sparen) berücksichtigt sind oder nicht. Um die Sparquote mit der Sparquote anderer EU-Länder vergleichen zu können, sollte man sich an der netto Sparquote orientieren.

Sparzinsen Entwicklung

Das Bauchgefühl verrät es einen ja doch, dass sich die Sparzinsen in den letzten Jahren drastisch verringert haben, aber wie kann man dieses Gefühl auch in Zahlen bzw. noch besser, in einer Grafik zeigen? Die Österreichische Nationalbank führt seit über 20 Jahren Aufzeichnungen und informiert monatlich darüber, wie sich die Sparzinsen über die verschiedenen Laufzeiten in Österreich entwickeln. Berücksichtigt sind in dieser Statistik alle Banken aus Österreich, nicht berücksichtigt sind jene Banken die aus dem Ausland ihre Angebote auch in Österreich platzieren. War dies in der Vergangenheit kaum der Fall, haben diese Angebote in den letzten Jahren deutlich zugenommen und erfreuen uns Österreicher mit höheren Sparzinsen. Auch wenn die Aussagekraft der Statistik ein wenig darunter leidet, so kann man dennoch sehr schön aus dem folgenden Chart die Entwicklung der Sparzinsen in Österreich ablesen.

Sparzinsen Entwicklung bis 2000

In den Aufzeichungen die uns vorliegen war die Zeit von 1995 bis Anfang 1999 davon gezeichnet, dass die durchschnittlichen Sparzinsen über alle Laufzeiten gesunken sind von anfänglich fast 5 % auf rund bis zu 3 %. Danach gings aber rasch wieder bergauf und je näher wir uns dem Jahr 2000 näher, desto höher wurden die Sparzinsen wieder.

Sparzinsen Entwicklung 2000 bis 2005

Stiegen die Sparzinsen im Jahr 2000, so gings ab Ende 2000 bald darauf wieder nach unten. Der Abstieg war aber mehr als sanft und bis ins Jahr 2002 tat sich nicht viel bei den Sparzinsen, danach ging es aber erneut runter bis ins Jahr 2003 und ab 2003 sehen wir im Chart eine Seitwärtsbewegung bei den Sparzinsen. Diese Seitwärtsbewegung endete dann erst wieder im Jahr 2005

Sparzinsen Entwicklung 2005 bis 2010

Viele können sich noch erinnern an diesen Zeitraum. Damals stiegen die Sparzinsen in einem immensen Tempo an und kamen in immer neue Höhen, Sparen machte damals so richtig Spaß, denn so hohe Zinsen gab es schon lange nicht mehr. Heute wissen wir jedoch, dass das der Anfang vom Ende war und alles einen Höhepunkt in den Jahren 2007 und 2008 fand. Werfen Sie einen Blick auf den Chart und Sie sehen dort etwas sehr erstaunliches. Im Normalfall gab es für kürzere Bindefristen auch niedrigere Zinsen, hier jedoch gab es auch Zeitpunkte in denen höhere Zinsen bezahlt wurden, wenn Sie Ihr Geld kurzfristig der Bank leihen. Der Grund war das große Misstrauen gegenüber den Banken und es machte den Eindruck, als ob alles den Bach runtergehen würde. Aber auch diese Blase wurde überstanden und was danach folgte war ein Sinkflug der Sparzinsen in Niederungen die wir kaum für möglich gehalten haben.

Sparzinsen Entwicklung 2010 bis 2015

Wir haben die Niederungen der Sparzinsen erreicht und dachten, es geht nicht mehr tiefer, was sich auch zeigte, denn die Sparzinsen kletterten wieder leicht nach oben bis ins Jahr 2012. Hier waren wir wieder in einem Bereich von 1,5 bis 2,5 % Zinsen für die unterschiedlichsten Laufzeiten. Gehen die Zinsen wieder nach oben? Nein ist die Antwort, denn seit dem Jahr 2012 gehen die Zinsen weiter nach unten und wir näheren uns der Nulllinie.

Sparzinsen Entwicklung 2015 bis heute

Auch wenn es heißt, dass die Sparzinsen wieder steigen werden, so gibt es außer der Hoffnung aktuell nicht viele gute Gründe, warum dies tatsächlich der Fall sein sollte. Die Sparzinsen entwickeln sich seit dem Jahr 2015 weiter nach unten und mittlerweile sieht alls nach einer Seitwärtsbewegung aus, wobei diese leicht nach unten zeigt. Selbst für den Fall, dass man sein Erspartes binden möchte, so erhält man auch hier nicht wesentlich höhere Sparzinsen. Erst ab einer Bindefrist von 2 Jahren und mehr ist es möglich leicht höhere Sparzinsen zu erhalten wie der Verlauf der Entwicklung des Charts zeigt. Der Leitzins der EZB ist seit vielen Monaten unverändert und auch wenn es immer wieder Mutmaßungen gibt, dass die EZB den Leitzins anheben könne, so ist dies bislang nicht geschehen. Die Entwicklung der Sparzinsen zeigt, dass diese in den letzten Monaten weiterhin gesunken sind und es hier zu keiner großartigen Veränderung kommen wird in den nächsten Monaten. Stellen Sie sich daher weiter auf magere Sparzinsen 2018 und vermutlich sogar 2019 ein. Das erste Halbjahr 2018 zeigte bei den Sparzinsen in der Entwicklung weiter leicht nach unten und für die zweite Jahreshälfte 2018 sieht es nicht viel besser aus.

Einlagensicherung

In den verschiedenen Sparzinsen Vergleichen über die unterschiedlichsten Laufzeiten finden Sie neben dem jeweiligen Zinssatz der Bank auch noch die Mindest-Sparsumme (also jener Betrag, welcher mindestens veranlagt werden muss). Alle gelisteten Banken unterliegen einer Einlagensicherung der EU, welche Einlagensicherung es dann im Detail ist, finden Sie am Ende des Vergleichs, denn dort sind für jene Banken die außerhalb Österreichs beheimatet sind und eine andere EU-Einlagensicherung verwenden, gelistet. Im Zinsvergleich finden Sie neben Angeboten aus Österreich auch Angebote von Banken, welche einer anderen EU-Einlagensicherung unterliegen.

Legende:

Österreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 für private Einzelpersonen (Sparkassen, Raiffeisenbanken, Volksbanken, Hypobanken und andere Banken aus Österreich)
Deutschland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. ING-DiBa, VR-Bank)
Estland: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Estland)
Niederlande: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. MoneYou, Amsterdam Trade Bank, Yapi Kredi)
Luxemburg: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Advanzia Bank)
Frankreich: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Renault Bank direkt, Crédit Agricole)
Tschechien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. J&T Banka)
Portugal: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Altantico Europa)
Polen: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Alior Bank)
Großbritannien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. FirstSave Bank)
Italien: 100 % Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro für private Einzelpersonen (z. B. Banca Sistema)
Anleihen Bei Unternehmens- als auch Bundesanleihen gibt es keine Einlagensicherung, sondern es haftet lediglich der Ausgeber der Anleihe. Bei einer Unternehmensanleihe als NUR das Unternehmen selbst. Die im Regelfall hörheren Zinsen bedeuten auch ein hörheres Risiko!

Mehr über die Einlagensicherungen in EU auf Wikipedia.

Wie der Sparzinsen Vergleich funktioniert, wer verglichen wird und wie Sie auf Fehler aufmerksam machen können, erfahren Sie im Beitrag über die Transparenz dieser Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.